Montag, 27. Juni 2011

25. Veitscher Grenzstaffellauf + Zusammenfassung KW 25

Sa 25-06-2011
Veitscher Grenzstaffellauf, DNF
Zusammen mit Gerhard und meinem Papa ging ich am Samstag beim Veitscher UltraAlpinMarathon im Rahmen des 25. Grenzstaffellaufs an den Start.
Die zu bewältigende Strecke ging über die Orginalstrecke von 54 km und 2200 Höhenmeter mit dem höchsten Punkt des Rennens auf der Graf Meran Hütte (1836 m) etwas unterhalb der hohen Veitsch. Aufgrund der unsicheren Wetterbedingungen wurde der Eisnerkogel im ersten Streckenabschnitt ausgelassen, was zu der bereits erwähnten Streckenlänge führte.
An den Start gingen 73 3er-Staffeln zu je 16,5 km, 18 km und 21,5 km und 127 Einzelläufer die die gesamte Strecke in Angriff nahmen.
Das Wetter vor dem Start verhieß wenig gutes und so wurden wir schon durch die Veranstalter gewarnt dass mit Temperaturen um 0° C und teils heftigem Wind zu rechnen war. Obwohl über uns die grauen Wolkenfetzen dahinzogen, kamen während des ganzen Rennens immer wieder einzelne Sonnenstrahlen durch und wir blieben, bis auf ein paar einzelne Tropfen, vom Regen verschont.
Nach dem Startschuss um 9 Uhr setzte sich die kleine Überschaubare Gruppe von 200 Läufern, angenehmerweise ohne Gedränge, in Bewegung. Nach einer kleinen Runde durch den Ort ging es gleich einmal über eine Forstraße 450 hm Bergauf bis zur ersten Labe am Hochreiter bei 5,2 km. Bis dorthin hatte sich das Feld schon genug verteilt und so gab es beim Wechsel auf den schmalen Wald- und Wiesenweg genug Platz für alle Läufer. Über den Wurmkogel und das Schmalztor ging es auf abwechslungsreichem Terrain bis zur ersten Staffelübergabe nach 16,5 km und 870 hm auf 1280 m. Den ersten Teil der Strecke konnte ich gut hinter mich bringen, jedoch war die Zeit von 1:59:30 nicht gerade die beste. Allerdings wusste ich, dass, falls ich das Ziel an diesem Tag sehen wollte, die Zeit ganz belanglos war. Zu diesem Zeitpunkt merkte ich schon dass mein Trainingszustand nicht gerade der beste war und dass mir auf dem Rest der Strecke sicherlich noch viele Strapazen bevorstünden.
Nach einem kurzen Stück bergab ging es wieder langsam aber stetig bergauf bis zum westlichsten Punkt der Strecke, dem Rotsohl bei Kilometer 20,8. Ab hier ging es dann sehr Steil bergauf über den Teufelssteig, er heißt nicht zufällig so, bis zur Graf Meran Hütte auf 1836 m. Der Anstieg kostete mir viel Kraft und als ich dann durchgefroren am höchsten Punkt des Rennens ankam war meine Moral schon schwer in Mitleidenschaft genommen. Sogar an diesem unwirtlichen Teil der Strecke waren einige Zuseher die uns toll anfeuerten und motivierten.
Auf den folgenden Kilometern ging es wieder leicht bergab und als es dann auch wieder wärmer wurde konnte ich endlich meine Finger wieder Spüren. Leider gelang es mir nicht mich wieder ausreichend zu erholen und so beendete ich das Rennen auf der Klein-Veitsch Alhütte nach 32,5 km und 4h 10 min.
In meiner Verfassung hätte ich sicherlich um 7:30 gebraucht und lustig wärs dann auch nicht mehr gewesen :) Nur schade dass ich das Rennen nicht beenden konnte da ich damit automatisch zweiter von zwei Teilnehmern in meiner Kategorie M18 geworden wäre.
Von der Klein-Feitsch gab es einen Shuttle-Service mit Kleinbussen nach Veitsch und so war ich noch rechtzeitig im Zielgelände um zusammen mit meiner Mama, Gerhard und Papa, die mit 5:27:55 und 6:08:12 tolle Zeiten gelaufen sind, beim Einlaufen anzufeuern.
Trotz meiner Aufgabe hat mir das Rennen viel Spaß gemacht. Der Bewerb war super organisiert, gut ersichtliche Markierung der Wege, ausreichend und gut ausgestattete Labestationen und eine angenehme und nette Atmosphäre sorgten dafür, dass ich den Veitscher Grenzstaffellauf in guter Erinnerung behalten werde. Sogar während des Rennens konnte ich wieder ein paar nette Bekanntschaften machen, was für mich wieder einmal gezeigt hat dass bei solchen Rennen das gemeinsame Laufen und nicht das gegeneinander wettkämpfen im Vordergrund steht.
Für die nächsten male werde ich wieder mehr trainieren. So nehme ich den Bewerb für sich mit als gutes Training in einer schönen Landschaft und kann ein durchaus positives Résumé ziehen:

Zeit: 4:10:00 - Distanz: 32,5 km - Höhenmeter: 1769 hm - dHF: 159 bpm;

die von mir absolvierte Strecke:  32,5 km, Start bis Klein-Veitsch Alm

Höhenprofil
weitere Details, Fotos und Ergebnisse zum Rennen gibts auf der offiziellen Homepage vom Veitscher Grenzstaffellauf


Zusammenfassung KW 25, 20. - 26.6.2011

Laufen:
zwei kürzere Trainingsläufe + Veitscher Ultra Alpin Marathon 

-Distanz: 49,66 km
-Zeit: 5h 48min
-Höhenmeter: 2380 m

Einsicht meiner Trainingseinheiten auf AttackPoint

 

Mittwoch, 22. Juni 2011

sports update

Seit meiner Abreise nach Nepal habe ich die Dokumentation um meinen Trainingsstand, und leider auch das Training, stark vernachlässigt.
Was nicht bedeuten soll dass ich nur auf der faulen Haut herumgelegen bin. Kann sogar sein dass ich für den Durchschnittsmenschen immer noch sehr aktiv war. Woch erstens fehlte in der letzten Zeit die Motivation und Konsequenz und zweitens waren meine Aktivitäten sehr vielseitig.
Ein großer Schwerpunkit in den letzten Monaten war sicher das Wandern und Bergsteigen.Im März und April noch in Nepal bis auf 5400 m, und in den letzten Wochen kleiner Touren im toten Gebirge, in den Eisenerzer Alpen und im Karwendel.
Ansonsten war ich auch immer wieder mit dem Mountainbike unterwegs, im Asia Spa schwimmen oder in der Umgebung laufen.
Immerhin an einem Wettkampf, dem Halbmarathon Hall-Wattens, habe ich auch Teilgenommen. Traditionellerweise weil der Lauf bei mir zu Hause stattfindet und ich viele Teilnehmer, den Veranstalter und Leute die zum anfeuern kommen kenne konnte ich mir den Lauf nicht entgehen lassen. Ich bin auch mit der Zeit von 1:43:00, die beste Zeit von meinen drei bisherigen Starts, für die 21,8 km mit xxx hm mehr als Zufrieden.
Nichts desto trotz hatte ich in den letzten Wochen alles andere als einen regelmäßigen Trainingsrythmus, geschweige denn eine Dokumentation meiner Vortschritte. Auch die langen Laufdistanzen, bis auf eine 25 km Runde letztes Wochenende auf die Arzler Alm, habe ich komplett vernachlässigt.
Die letzten Wochen waren in Punkto Leben sicherlich sehr gut, zuviel von dem was nicht gut für mich ist, dafür jede Menge Spaß.
Trotzdem werde ich zukünftig wieder versuchen mehr zu Trainieren und dies zu dokumentieren. Die Saison ist ja noch jung und es steht noch der ganze Sommer und Herbst mit tollen Wettkämpfen und Veranstaltungen vor der Türe.
Mal schauen wie es wird, weiteres erfährt ihr hier..

life update

Weil ich jetzt schon länger nichts mehr von mir hören hab lassen gibts jetzt ein kleines Update zu den letzten dreieinhalb Monaten.
Ich habe eine wunderschöne Zeit in Nepal verbracht und unterwegs viele tolle und interessante Menschen kennengelernt. Mein persönliches Highlight waren natürlich die zwei Treckingtouren im Annapurnagebiet (Annapurna-Circuit und zum Annapurna-Basecamp).
Nach meiner Rückkehr hatte ich nur kurze Zeit um mich wieder an das Leben in Europa zu gewöhnen. Eine Woche zu Ostern daheim, dann der Umzug in Leoben und schließlich Mitte Mai die Hauptexkursion mit der Uni nach Polen und Tschechien
Inzwischen hab ich mich schon wieder ganz gut eingelebt, genieße die neue Wohnlage in Uninähe und stürz mich noch in die letzten Prüfungen bis zum Semesterende.