Mittwoch, 27. Juli 2011

Perspektivenwechsel

Es sind Ferien. Damit geht für mich einher, dass ich keinen geregelten Alltag habe. Es gibt keine Vorlesungen auf der Uni die ich besuche, ich fahre viel zwischen meinen beiden Wohnorten hin und her, ich stehe auf wenn ich genug geschlafen habe und gehe laufen wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

Bei dem letzten Punkt ist der limitierende Faktor eindeutig die Zeit. Dafür macht es mir dann umso mehr Spaß.

Während des Semesters hat der Sport eine ausgleichende Funktion zum Alltag. Es gibt nichts besseres als nach einem langen Tag auf der Uni raus in die Natur zu laufen und einfach einmal abzuschalten, im Schwimmbad meine längen zu ziehen oder noch schnell eine Ausfahrt mit dem Rad zu unternehmen.

Gleichzeitig habe ich bemerkt,  wie sich über die letzten Monate und Wochen meine Prioritäten verschoben haben. Oft mache ich worauf ich gerade Lust habe, was mich glücklich macht. Das Resultat sind wunderschöne Tage am See, spontane Ausflüge und Besuche bei Freunden, Konzertbesuche, Wanderungen, tolle Begegnungen und noch vieles mehr.. kurz gesagt, unvergessliche Ferientage die mir in schöner Erinnerung bleiben werden.

So lebe ich in den Tag hinein und mache mir nichts daraus, wenn ich die eine oder andere Trainingseinheit ausfallen lasse. Es gibt wichtigeres im Leben als sportliche Wettkämpfe und persönliche Bestzeiten. Und kommt es dann einmal vor, dass ich mich über den neuerdings abhandengekommenen sportlichen Ehrgeiz ärgere, dann denke ich an die schönen Tage und Erlebnisse der letzten Zeit.