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Mittwoch, 27. Juli 2011

Perspektivenwechsel

Es sind Ferien. Damit geht für mich einher, dass ich keinen geregelten Alltag habe. Es gibt keine Vorlesungen auf der Uni die ich besuche, ich fahre viel zwischen meinen beiden Wohnorten hin und her, ich stehe auf wenn ich genug geschlafen habe und gehe laufen wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

Bei dem letzten Punkt ist der limitierende Faktor eindeutig die Zeit. Dafür macht es mir dann umso mehr Spaß.

Während des Semesters hat der Sport eine ausgleichende Funktion zum Alltag. Es gibt nichts besseres als nach einem langen Tag auf der Uni raus in die Natur zu laufen und einfach einmal abzuschalten, im Schwimmbad meine längen zu ziehen oder noch schnell eine Ausfahrt mit dem Rad zu unternehmen.

Gleichzeitig habe ich bemerkt,  wie sich über die letzten Monate und Wochen meine Prioritäten verschoben haben. Oft mache ich worauf ich gerade Lust habe, was mich glücklich macht. Das Resultat sind wunderschöne Tage am See, spontane Ausflüge und Besuche bei Freunden, Konzertbesuche, Wanderungen, tolle Begegnungen und noch vieles mehr.. kurz gesagt, unvergessliche Ferientage die mir in schöner Erinnerung bleiben werden.

So lebe ich in den Tag hinein und mache mir nichts daraus, wenn ich die eine oder andere Trainingseinheit ausfallen lasse. Es gibt wichtigeres im Leben als sportliche Wettkämpfe und persönliche Bestzeiten. Und kommt es dann einmal vor, dass ich mich über den neuerdings abhandengekommenen sportlichen Ehrgeiz ärgere, dann denke ich an die schönen Tage und Erlebnisse der letzten Zeit.

Mittwoch, 22. Juni 2011

sports update

Seit meiner Abreise nach Nepal habe ich die Dokumentation um meinen Trainingsstand, und leider auch das Training, stark vernachlässigt.
Was nicht bedeuten soll dass ich nur auf der faulen Haut herumgelegen bin. Kann sogar sein dass ich für den Durchschnittsmenschen immer noch sehr aktiv war. Woch erstens fehlte in der letzten Zeit die Motivation und Konsequenz und zweitens waren meine Aktivitäten sehr vielseitig.
Ein großer Schwerpunkit in den letzten Monaten war sicher das Wandern und Bergsteigen.Im März und April noch in Nepal bis auf 5400 m, und in den letzten Wochen kleiner Touren im toten Gebirge, in den Eisenerzer Alpen und im Karwendel.
Ansonsten war ich auch immer wieder mit dem Mountainbike unterwegs, im Asia Spa schwimmen oder in der Umgebung laufen.
Immerhin an einem Wettkampf, dem Halbmarathon Hall-Wattens, habe ich auch Teilgenommen. Traditionellerweise weil der Lauf bei mir zu Hause stattfindet und ich viele Teilnehmer, den Veranstalter und Leute die zum anfeuern kommen kenne konnte ich mir den Lauf nicht entgehen lassen. Ich bin auch mit der Zeit von 1:43:00, die beste Zeit von meinen drei bisherigen Starts, für die 21,8 km mit xxx hm mehr als Zufrieden.
Nichts desto trotz hatte ich in den letzten Wochen alles andere als einen regelmäßigen Trainingsrythmus, geschweige denn eine Dokumentation meiner Vortschritte. Auch die langen Laufdistanzen, bis auf eine 25 km Runde letztes Wochenende auf die Arzler Alm, habe ich komplett vernachlässigt.
Die letzten Wochen waren in Punkto Leben sicherlich sehr gut, zuviel von dem was nicht gut für mich ist, dafür jede Menge Spaß.
Trotzdem werde ich zukünftig wieder versuchen mehr zu Trainieren und dies zu dokumentieren. Die Saison ist ja noch jung und es steht noch der ganze Sommer und Herbst mit tollen Wettkämpfen und Veranstaltungen vor der Türe.
Mal schauen wie es wird, weiteres erfährt ihr hier..

life update

Weil ich jetzt schon länger nichts mehr von mir hören hab lassen gibts jetzt ein kleines Update zu den letzten dreieinhalb Monaten.
Ich habe eine wunderschöne Zeit in Nepal verbracht und unterwegs viele tolle und interessante Menschen kennengelernt. Mein persönliches Highlight waren natürlich die zwei Treckingtouren im Annapurnagebiet (Annapurna-Circuit und zum Annapurna-Basecamp).
Nach meiner Rückkehr hatte ich nur kurze Zeit um mich wieder an das Leben in Europa zu gewöhnen. Eine Woche zu Ostern daheim, dann der Umzug in Leoben und schließlich Mitte Mai die Hauptexkursion mit der Uni nach Polen und Tschechien
Inzwischen hab ich mich schon wieder ganz gut eingelebt, genieße die neue Wohnlage in Uninähe und stürz mich noch in die letzten Prüfungen bis zum Semesterende.